Archive for Februar, 2007

Die implantierbare Kontaktlinse - Ein Erfahrungsbericht von Herrn M. Bulakowski

Zwei Monate sind nun seit dem ICL-Eingriff vergangen.
Bei -7 Dioptrien Kurzsichtigkeit und relativ dünner Hornhaut hätte man sich in Bezug auf die Rest-Hornhautdicke beim Lasern im kritischen Bereich bewegt. Kein Problem! Somit kam das Verfahren der implantierten Hinterkammerlinsen in Frage.
Am 28.11.2006 war es dann soweit. Der invasive Eingriff selber stellte keinerlei Problem dar und war völlig schmerzfrei. Schon bei der ersten Nachkontrolle am nächsten Tag konnte ein Visus von 120% erreicht werden. Unbeschreiblich, dieses Gefühl der Freiheit. Viele Situationen verstärkten in den nächsten Tagen noch den Eindruck der Unabhängigkeit. So oder so Ähnlich dürften auch die anderen “Glücklichen” ihr neues Lebensgefühl nach dem refraktiven Eingriff beschrieben haben.Die eigentlichen Vorteile und Auswirkungen machen sich bei mir jedoch erst jetzt, 8 Wochen nach der OP bemerkbar. Ich kann völlig unbeschwert boxen. Wo früher im Sparring des öfteren der Satz: “Moment, ich glaube meine Linse ist verrutscht oder rausgefallen.” zu einer ärgerlichen Kampfunterbrechung geführt hatte, so ist dies heute kein Thema mehr. Nach dem Wiedereinsetzen der Linse, wenn sie überhaupt noch auffindbar war, verblieb immer ein Gefühl der Unsicherheit, was sich nicht gerade positiv auf den Kampfverlauf auswirkte.
Zu erwähnen sei, dass dieses Training nicht mit Profi-Kämpfen, wie im Fernsehen gezeigt, zu vergleichen ist. U.a. wird ein Kopfschutz verwendet, der auch das Jochbein abdeckt. Ein blaues Auge kommt trotzdem hier und da mal vor und ein Cut ist auch nicht ausgeschlossen. Auf jeden Fall dürfte die ICL so ziemlich allen Anforderungen und Belastungen standhalten, wenn damit auch das Boxen möglich ist.

Ich bedanke mich vielmals bei Dr. Armbrust und seinem tollen Team, das jederzeit freundlich, hilfsbereit und kompetent war! Mit freundlichen Grüßen


Martin Bulakowski

Falls Sie Fragen zum Thema ICL haben und einen operierten Patienten kontaktieren möchten, hat sich Herr Bulakowski freundlicherweise bereit erklärt, hier seine Kontaktdaten zur Verfügung zu stellen:
Martin Bulakowski, Nelkenweg 1, 63814 Mainaschaff, E-Mail:
bulakowski@onlinehome.de


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Lasik nicht möglich??? - Das Verfahren der implantierbaren Kontaktlinse

Die implantierbare Kontaktlinse, kurz ICL genannt, ist eine zusätzliche Linse wie eine Kontaktlinse. Im Gegensatz zur Kontaktlinse wird die ICL allerdings in das Auge eingesetzt und bleibt nicht auf der Hornhautoberfläche. Das Fremdkörpergefühl, das häufig beim Tragen von Kontaktlinsen entsteht, ist hier überhaupt nicht anzutreffen. Diese Speziallinse ist weich und klein und wird vor der natürlichen Linse platziert.
Die ICL kann Kurz- und Weitsichtigkeit korrigieren. Die so genannte torische korrigiert bei Kurzsichtigkeit auch Hornhautverkrümmung. Mehr Informationen unter www.alk-lohr.de!

Die Vorteile

Neben einem großen Korrekturbereich und einer schnellen Herstellung der Sehschärfe überzeugt die ICL durch eine schmerzfreie Heilphase und dauerhaft stabile Ergebnisse. Da sich die Struktur der ICL nicht verändert, kann sie auch leicht wieder entfernt werden. Es handelt sich also um ein reversibles Verfahren. Die ICL ist nicht sichtbar und für andere nicht zu erkennen. Der einzige Weg zu erkennen, dass sie ein Implantat im Auge haben, ist die enorme Verbesserung Ihrer Sehfähigkeit! Auch wenn Sie sehr stark kurz- oder weitsichtig sind, kann die ICL eingesetzt werden. Anders als bei der Laserbehandlung ist die Implantation unbeeinträchtigt davon, ob Sie eine dünne Hornhaut, trockene Augen oder große Pupillen haben.


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